Porträt Simon Veit (1754-1819)

Johannes Veit (1790 - 1854)

2015/802/0
Kunst
Gemälde
Öl auf Leinwand
Deutschland 1809 bis 1810
Höhe: 63 cm Breite: 49 cm
u.M.r.: "Joh. Veit. pinx."
Schenkung von Gershon und Loretta Konirsch
Das Ölgemälde im Hochformat zeigt den Bankier Simon Veit (1754-1819) als Bruststück im Dreiviertelprofil nach links. Der Porträtierte trägt einen schwarzen Mantel, dessen Konturen in einen dunklen Hintergrund verlaufen, darunter ein weißes Hemd mit weißer Schleife. Der ergraute 56-Jährige blickt mit blanken, dunkelbraunen Augen nach links aus dem Bild heraus. Simon Veit war mit Dorothea (Brendel) Mendelssohn verheiratet, die sich 1799 scheiden ließ um später die Ehefrau des Philosophen Friedrich Schlegel zu werden.

Johannes Veit, der Maler des Bildes und Sohn des Porträtierten, war im Gegensatz zu seinem Bruder Philipp nach der Trennung der Eltern bei seinem Vater geblieben. 1810 konvertierte er zum Katholizismus und änderte seinen Vornamen Jonas zu Johannes - die Inschrift auf der Rückseite des Gemäldes ist also nach der Konversion entstanden. 1811 reiste er nach Rom, wo er sich den romantischen Malern des sogenannten Lukasbundes anschloss.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen