Beate Cäcilie Kranz (1901-1944) vor der Sprungschanze in Johanngeorgenstadt

2014/401/12
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Johanngeorgenstadt um 1941
Höhe: 8.7 cm Breite: 5.8 cm
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Hochformat, Büttenrand, Agfa Lupex Fotopapier, auf S. 12 eines Fotoalbums, links neben Fotografie (hs. mit Kugelschreiber):"Johanngeorgenstadt / Sprungschanze 1941"

Die Aufnahme zeigt eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die vor einer Sprungschanze steht. Sie ist am linken Bildrand zu sehen und trägt ein helles kurzärmeliges Kleid mit dunklem Muster. Auf der rechten Seite sind eine Sprungschanze aus Holz und Bäume zu sehen. Die Frau steht an einer Mauer, auf die sie ihre Hand legt.

Beate Cäcilie Kranz, geb. Adler war jüdischer Abstammung. Ihre Eltern besaßen ein großes Geschäft für Glas, Porzellan und Spielwaren in der Hallischen Straße 127 in Leipzig. Ihr dritter Ehemann Theodor Kranz, den sie am 10.10.1934 heiratete, war Christ. Im Spätsommer 1943 wurde sie denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie umkam.

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