Beate Cäcilie Kranz (1901-1944) vor dem Leuchtturm in Kolberg

2014/401/15
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Kolberg um 1937
Höhe: 8.8 cm Breite: 6.3 cm
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Hochformat, Büttenrand, Agfa Lupex Fotopapier, auf S. 15 eines Fotoalbums, rechts neben Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Kolberg 37 (?)"

Die Aufnahme zeigt eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die vor einem Leuchtturm steht. Sie trägt einen hell-dunkel gemusterten Mantel und hält in der linken Hand einen Gehstock. Hinter ihr ist eine hohe Mauer zu sehen, die eine Plattform umgibt, auf der ein Leuchtturm steht. Der Turm besitzt eine helle Fassade und auf der linken Seite ein Nebengebäude, welches ebenfalls eine helle Fassade hat. Rechts neben dem Turm befindet sich ein Mast.

Beate Cäcilie Kranz, geb. Adler war jüdischer Abstammung. Ihre Eltern besaßen ein großes Geschäft für Glas, Porzellan und Spielwaren in der Hallischen Straße 127 in Leipzig. Ihr dritter Ehemann Theodor Kranz, den sie am 10.10.1934 heiratete, war Christ. Im Spätsommer 1943 wurde sie denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie umkam.

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