Beate Cäcilie Kranz (1901-1944) mit Bekannten im Freien

2014/401/18
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Wermsdorf 1936
Höhe: 6.3 cm Breite: 8.6 cm
o.r. (hs. mit Bleistift):"21[.]"
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Querformat, Büttenrand, auf S. 18 eines Fotoalbums, links neben Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Wermsdorf 36"

Die Aufnahme zeigt eine Frau, eine Jugendliche und ein Kleinkind mit einem Hund im Freien. Auf der linken Seite es Bildes ist die Rückseite einer Holzbank zu sehen, an dessen Bein ein kleiner Hund gebunden ist. Das Tier hat helles Fell am Körper und einen dunklen Kopf. Hinter ihm kniet eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die ein dunkles Oberteil trägt. Rechts neben ihr steht eine Jugendliche, die einen dunklen Badeanzug trägt. An ihrer rechten Hand hält sie das Kleinkind, das vor ihr steht und helle Kleidung trägt. Die Jugendliche und das Kind streicheln den Hund mit ihrer linken Hand.

Beate Cäcilie Kranz, geb. Adler war jüdischer Abstammung. Ihre Eltern besaßen ein großes Geschäft für Glas, Porzellan und Spielwaren in der Hallischen Straße 127 in Leipzig. Ihr dritter Ehemann Theodor Kranz, den sie am 10.10.1934 heiratete, war Christ. Im Spätsommer 1943 wurde sie denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie umkam.

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