Beate Cäcilie Kranz (1901-1944) in einem Liegestuhl an den Wermsdorfer Teichen sitzend

2014/401/19
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Wermsdorf 1936
Höhe: 6.2 cm Breite: 8.8 cm
o.r. (hs. mit Bleistift):"21[.]"
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Querformat, Büttenrand, auf S. 19 eines Fotoalbums, rechts neben Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Wermsdorfer Teiche / 1936"

Die Aufnahme zeigt eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die in einem Liegestuhl an einem großen Teich sitzt. Sie ist im Profil zu sehen und trägt ein hell-dunkel gemustertes Kleid sowie eine mitteldunkle Jacke mit dunklen Besätzen an den Ärmeln. Mit beiden Händen hält sie ein Heft fest, in dem sie liest. Im Hintergrund sind ein Gewässer mit Steg, an dem ein Sprungturm steht, und badende Personen zu sehen.

Beate Cäcilie Kranz, geb. Adler war jüdischer Abstammung. Ihre Eltern besaßen ein großes Geschäft für Glas, Porzellan und Spielwaren in der Hallischen Straße 127 in Leipzig. Ihr dritter Ehemann Theodor Kranz, den sie am 10.10.1934 heiratete, war Christ. Im Spätsommer 1943 wurde sie denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie umkam.

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