Beate Cäcilie (1901-1944) und Theodor Kranz (1897-1980) mit Verwandten in Gröningen

2014/401/22
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Gröningen um 1936
Höhe: 6.5 cm Breite: 8.9 cm
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Querformat, auf S. 22 eines Fotoalbums, über Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Gröningen 36? mit Lotte u. / Grete / Mittelstraße"

Die Aufnahme zeigt zwei Frauen, einen Mann und ein Kleinkind an einem Haus. Eine der Frauen (Beate Cäcilie Kranz) steht auf der linken Seite des Bildes vor einem Fenster. Sie trägt ein helles Kleid mit dunklem Muster. Auf der rechten Seite des Fensters steht der Mann (Theodor Kranz), der einen dunklen Anzug, ein mitteldunkles Hemd und eine dunkle Krawatte trägt. Durch das Fenster blickt auf der rechten Seite eine Frau (Lotte), die ein helles Kleid trägt. Links neben ihr auf dem Fensterbrett sitzt das Kleinkind (Grete), das ebenfalls helle Kleidung trägt. Das Haus an dem sich die Personen befinden ist aus Ziegeln gemauert mit Fachwerk im oberen Stockwerk. Die Fenster besitzen Fensterläden.

Bei Lotte könnte es sich um eine Schwester von Theodor Kranz handeln.

Der Christ Theodor Kranz und die Jüdin Beate Cäcilie Adler heirateten am 10.10.1934. Im Spätsommer 1943 wird Beate Kranz denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert. In der Silvesternacht 1943 macht Theodor Kranz sich auf den Weg nach Auschwitz, um sich nach dem Schicksal seine Frau zu erkundigen, die ihm vorher zwei Briefe aus dem Lager schicken konnte. Er kommt am 03.01.1944 am Tor des Lagers an, wo ihm mitgeteilt wird, dass seine Frau bereits verstorben sei.

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