Beate Cäcilie Kranz (1901-1944) im Park von Schloss Schönbrunn

2014/401/23
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Wien 10.1939
Höhe: 6.5 cm Breite: 8.8 cm
o.m. (hs. mit Tinte schwarz): "Schönbrunn, im Oktober 1939"
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Querformat, Büttenrand, Agfa Lupex Fotopapier, auf S. 23 eines Fotoalbums, über Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Wien 1939 Schönbrunn", unter der Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Gloriette".

Die Aufnahme zeigt eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die in einem Park steht. Sie ist im Vordergrund auf der rechten Seite zu sehen und trägt einen dunklen Mantel und einen dunklen Hut. In ihrer rechten Hand hält sie einen kleinen dunklen Koffer. Sie steht auf einem breiten Weg. Im Hintergrund sind ein Brunnen und eine Anhöhe mit der Schönbrunner Gloriette zu sehen.

Beate Cäcilie Kranz war nach ihrer Scheidung in den 1920er Jahren von Leipzig nach Wien gezogen um dort als Abteilungsleiterin in einem Warenhaus zu arbeiten. Ihre Tochter Leonie Rosner blieb bei den Großeltern in Leipzig. Später kehrte sie nach Leipzig zurück und heiratete am 10.10.1934 den Christen Theodor Kranz. Im Spätsommer 1943 wurde sie denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie umkam.

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