Beate Cäcilie Kranz (1901-1944) vor dem Johann-Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark sitzend

2014/401/24
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Wien 10.1939
Höhe: 8.5 cm Breite: 6.3 cm
M. (hs. mit Tinte schwarz):"Johann Strauss / Denkmal / im Wiener Stadtpark / Oktober 1939"
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Hochformat, Büttenrand, Agfa Lupex Fotopapier, auf S. 24 eines Fotoalbums, links neben Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Wien, Volksgarten 1939 / J. Strauss-Denkmal"

Die Aufnahme zeigt eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die vor einem Denkmal sitzt. Sie ist im Vordergrund auf der rechten Seite zu sehen und trägt einen dunklen Mantel und einen dunklen Hut. Das Denkmal ist hinter ihr zu sehen. Es führen drei Stufen hinauf. Vorne steht die Statue eines Geigespielenden Mannes auf einem Sockel. Dahinter steht ein heller Bogen mit einem Relief aus nackten Frauenkörpern.

Beate Cäcilie Kranz war nach ihrer Scheidung in den 1920er Jahren von Leipzig nach Wien gezogen um dort als Abteilungsleiterin in einem Warenhaus zu arbeiten. Ihre Tochter Leonie Rosner blieb bei den Großeltern in Leipzig. Später kehrte sie nach Leipzig zurück und heiratete am 10.10.1934 den Christen Theodor Kranz. Im Spätsommer 1943 wurde sie denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie umkam.

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