Sammeldatensatz: Mappe "Und wenn die Welt voll Teufel wär"

Fritz Gurlitt Verlag für Jüdische Kunst und Kultur, Fritz Lederer (1878 - 1949)

2017/187/0/1-13
Kunst
Druckgrafik
Berlin: Fritz Gurlitt um 1916
Karl Friedrich Nowak, Über den Lowtschen. Mit zwölf Abbildungen nach Holzschnitten von Fritz Lederer. Berlin (S. Fischer), 1917
Mappe mit zwölf Holzschnitten von Fritz Lederer.

Der Titel der Mappe bezieht sich auf den Fahnenspruch des k. u. k. Infanterieregiments Nr.73 "Egerländer" von Österreich-Ungarn . Bei seiner Gründung 1862 hatte es die Parole "Und wenn die Welt voll Teufel wär‘ - Wir folgen Dir zu Ruhm und Ehr!" gewählt. Der erste Halbsatz hat seine Wurzel in dem Kirchenlied "Ein feste Burg ist unser Gott" von Martin Luther. Die dritte Strophe beginnt mit den Versen "Und wenn die Welt voll Teufel wär / und wollt uns gar verschlingen, / so fürchten wir uns nicht so sehr, / es soll uns doch gelingen."

Lederer wurde direkt nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ins Österreichische Heer einberufen, wo er zum Egerländer Regiment gehörte. Die Mappe thematisiert die Eroberung des Lovcen, die sich zu Beginn des Jahres 1916 im Rahmen der Offensive Österreich-Ungarns gegen Albanien und Serbien-Montenegro abspielte.

Die Mappe erschien in einer Auflage von 100 signierten Exemplaren, davon 30 handkoloriert.

1917 erschien im Verlag S. Fischer, Berlin, das Büchlein "Über den Lowtschen" von Karl Friedrich Nowak, das diesen Feldzug als Entscheidungspunkt der Offensive beschrieb. Die Publikation ist mit verkleinerten Reproduktionen aller zwölf Holzschnitte der Mappe illustriert.

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