Plakette der Deutschen Chemischen Gesellschaft für Willy Marckwald (1864-1942)

VAR 89/8/1
Alltagskultur
Metall, vermutl. Bronze, versilbert,
Berlin 1916
Höhe: 7.2 cm Breite: 5.3 cm Tiefe: 0.4 cm Höhe=Länge der Plakette
Vorderseite: DIE / DEUTSCHE CHEMISCHE / GESELLSCHAFT / IN DANK / BARKEIT / FUER FOER / DERUNG-IH / RER ZIELE // Verliehen an / Willy Marckwald / 1916. Rückseite: HOFMANNHAUS
Rechteckige, silberfarbene Plakette aus Metall. Auf der Vorderseite ist die Inschrift in leicht erhabenen Buchstaben eingelassen, flankiert wird der Text von zwei reliefartig dargestellten weiblichen Personen. Auf der Rückseite ist eine Reliefdarstellung des 1904 errichteten Hofmannhauses in Berlin (Sigismundstr. 4, Tiergarten), des damaligen Sitzes der Deutschen Chemischen Gesellschaft, abgebildet.

Willy Marckwald war Geheimer Regierungsrat und seit 1899 Honorarprofessor für anorganische Chemie an der Berliner Universität. Von 1928-1931 war er Präsident der Deutschen Chemischen Gesellschaft. Er und seine Frau waren vor ihrer Hochzeit konvertiert und hatten sich protestantisch taufen lassen.
Die Plakette nahm Willy Marckwald in die Emigration nach Brasilien mit.

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