Ehrenkreuz für Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs aus der Familie Liwinowski

Joseph Kopphold

VAR 91/7/0
Alltagskultur
Eisen, verkupfert, patiniert
Deutsches Reich 1934 bis 1935
Höhe: 5 cm Breite: 3.7 cm mit Aufhängung gemessen
Rückseite (geprägt): JK [im Dreieck]
Schenkung von Rosalie Gehrike
Ehrenkreuz für Frontkämpfer.

Georgskreuz mit vier weiteren Diagonalstrahlen.
Rückseite: glatt, oben eingeprägt Signatur im Dreieck.
Vorderseite: In der Mitte des Medaillons untereinander die Jahreszahlen 1914 und 1918; Medaillonring = nach oben geöffneter Lorbeerkranz mit Schleife, die in den unteren Kreuzarm reicht. Hinter dem Medaillon - die vier Diagonalstrahlen bildend - zwei gekreuzte Schwerter. Kreuzarme mit einer 2,8 mm breiten Bordierung. Am oberen Kreuzarm Standardöse, quer stehend angelötet.

Das Ehrenkreuz des Weltkrieges wurde am 13. Juli 1934 durch Reichspräsident von Hindenburg für die Teilnehmer und Hinterbliebenen von Teilnehmern des
1. Weltkrieges in drei Klassen gestiftet. Es wurde nur auf Antrag verliehen. Die Anträge waren bis zum 31. März 1935 zu stellen, in Ausnahmefällen auch später, in der Regel bei der zuständigen Ortspolizeibehörde unter Beilage der relevanten Beweisstücke betr. Militärdienst. Bekanntmachung der Stiftung erfolgte u.a. in der C.V.-Zeitung vom 19. Juli 1934, einem Wochenblatt der deutsch-jüdischen Presse, die sich an eine liberal-konservative Leserschaft richtete und eine hohe Auflage hatte, s. Artikel im angehängten Dokument.

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