Knabenweste von einem Mitglied der Familie Heymann

VAR 97/12/30
Alltagskultur
Seide, lanciert mit Silber- und Seidenfäden, mit ungefärbtem Leinen und gemustertem Baumwollgewebe gefüttert
Mitte des 19. Jahrhunderts
Höhe: 49 cm Breite: 42.5 cm im geschlossenen Zustand gemessen
Knabenweste zum Schnüren.

Die Vorderseite ist außen aus Seide, in der Farbe Altrosé, mit floralen Motiven gefertigt. Das Innenfutter und die Rückseite sind aus grobem Leinen. An der Vorderseite innen sind Knopf- und Knopflochleiste mit bunt bedrucktem Baumwollstoff abgefüttert. Die Weste hat zudem Lochleisten für eine Schnürung.

Die Weste stammt möglicherweise von Emil Heymann
(1842-1911), der 1858 als Lehrling, später als Geschäftspartner im Berliner Bankhaus Meyer-Cohn tätig war und in die Bankiersfamilie von Meyer Cohn einheiratete. Sie könnte anlässlich seiner Bar Mizwa oder seines Lehrbeginns im Bankhaus für ihn angefertigt worden sein.

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