Verzeichnis über die Vermögensanmeldung von Juden für Helene Gumpert (1854-1941)

2005/4/27
Archiv
Druckerzeugnis
Papier, Bleistift
Parchim um 1938
Höhe: 29.7 cm Breite: 21 cm
Schenkung der Familie Benjamin
Formular, Doppelblatt, handschriftlich ausgefüllt, gelocht.

Infolge der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden vom 26. April 1938 und der Durchführungsverordnung vom 18. Juni 1938 mussten alle Juden im Deutschen Reich ihr in- und ausländisches Vermögen anmelden, wenn dessen Gesamtwert mehr als 5.000 Reichsmark betrug. Bei falschen Angaben drohten Geldstrafen, Haftstrafen bis zu zehn Jahren Zuchthaus sowie Vermögenseinzug.

Später dienten diese Vermögensaufstellungen zur Zumessung der sogenannten Judenvermögensabgabe nach den Novemberpogromen 1938.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen