Jüdischer Friedhof Berlin: Perspektive des Innenraums der Friedhofshalle

Hermann Zvi Guttmann (13.9.1917 - 23.6.1977)

2017/311/192
Archiv
Diazotypie, Aquarell, Gouache, Bleistift
Frankfurt a.M. 28.4.1955
Höhe: 50 cm Breite: 39.5 cm
u.r.: "ENTWURF: / DIPL. ING. HERMANN GUTTMANN / FRANKFURT A.M. / GAGERNSTR. 36"
u.r. im Bild: "28.4.55." u.r. unter der Darstellung: "FRIEDHOFSHALLE BERLIN"
Alexandra Klei: Jüdisches Bauen in Nachkriegsdeutschland, Berlin 2017
Schenkung von Dr. Gitta Guttmann und Dr. Rosa Guttmann
Diazotypie, teils farbig überarbeitet. SchrägeBlick in einen Innenraum mit vier hintereinander aufgestellten Bänken; an der Stirnseite des Raumes ein Lesepult zwischen zwei Leuchtern unter einem Davidstern. Der Fußboden des Raumes ist schachbrettartig gemustert. Die Wand ist im unteren Bereich braun, oben hellrosa gefärbt. In der seitlichen Wand sind oben gelbliche Fenster eingezeichnet.

Hermann Zvi Guttmann stellte im Juli 1955 Pläne für die Gestaltung des neuen Jüdischen Friedhofs und der auf dem Gelände zu errichtenden Neubauten vor. Er entwickelte hierfür zwei Projekte. Realisiert wurden zu einem späteren Zeitpunkt Pläne des jüdischen Architekten Curt Leschnitzer (1877-1959), bei denen allerdings die gestalterischen Überlegungen Guttmanns noch deutlich abzulesen sind. (Quelle: Alexandra Klei: Jüdisches Bauen in Nachkriegsdeutschland, Berlin 2017, S. 101-106)

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