Chanukka-Leuchter

Gebrüder Kühn, Gebrüder Kühn

KGM 81/168/0
Judaica/Angewandte Kunst
Silber; gedrückt, gestanzt
Schwäbisch Gmünd 1950 bis 1980
Höhe: 22 cm Breite: 23.5 cm Durchmesser: 11 cm
Auf Fuß: "925", "Sterling"; nach links blickendes, steigendes Einhorn (Gebr. Kühn)
Landesmuseum Münster/Sofer, Zvi (Hg.): Jüdisches Jahr, Jüdischer Brauch, Ausst.Kat., Münster 1972, Nr. 177, S. 73. Sofer, Zvi (Hg.): Jüdischer Alltag, Jüdischer Festtag, Ausst.Kat. Lübeck/Duisburg/Hannover 1975, Nr. 177, S. 72. Die Sammlung Zvi Sofer, Ausst.Kat., Hameln 1980, Nr. 230, S. 74. Berlin Museum (Hg.): Katalog der Neuerwerbungen - Sammlung Dr. Zvi Sofer, Hameln 1982, S. 74, Nr. 230. Berlin Museum (Hg.): Judaica, Berlin 1989, S. 275, Kat. 176. Museum und Galerie im Prediger Schwäbisch Gmünd (Hg.): Aufbruch in die Moderne. Silber aus Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Gmünd 2010, S. 72-73.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Der Chanukka-Standleuchter ruht auf einem runden, glattwandigen Fuß, der von geraden Falten gebündelt wird. Vom sich nach oben verjüngenden Stand gehen zwei stark geschwungene Leuchterarme aus, die mit stilisierten Voluten und Blattwerk verziert sind. Die Leuchterarme verzweigen sich oben viermal und münden je in eine herausnehmbare Tülle. Oberhalb des Standes tritt mittig über eine Verzweigung eine weitere herausnehmbare Tülle (Diener/Schammasch) hervor.

Der Chanukka-Leuchter wurde von der Silbermanufaktur Gebrüder Kühn in Schwäbisch Gmünd angefertigt. Die Firma wurde 1860 gegründet und produzierte unter anderem Tafelgeräte, Kleinsilberwaren sowie diverse Standleuchter. Neben diesem neo-barock anmutenden Modell produzierte die Firma Gebrüder Kühn auch noch andere Chanukka-Leuchter-Modelle. Darüber hinaus waren im Sortiment der Firma weitere Judaica, zum Beispiel Kiddusch-Becher, vertreten. Die Silbermanufaktur Gebrüder Kühn feierte 2010 ihr 150 jähriges Bestehen.

Dieser Leuchter war Teil der Sammlung Zwi Sofer, die 1981 für die Jüdische Abteilung des Berlin Museums erworben wurde und sich heute im Jüdischen Museum Berlin befindet.

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