Die Familie Blaschko zieht von Bad Freienwalde nach Berlin. Bildtafel zum "Sünden-Register" zu Alfred Blaschkos (1858-1922) 60. Geburtstag

Fritz Wolff (22.1.1875 - 6.1940)

GHZ 90/504/3
Kunst
Aquarell, Bleistift, Tusche, Papier
Berlin 1918
Höhe: 49.5 cm Breite: 63.8 cm Blattmaß
nicht signiert
u.l. Ecke (Bleistift): 3
Bertz, Inka: Familienbilder. Selbstdarstellung im jüdischen Bürgertum. Ein Essay im Zusammenhang mit der Ausstellung "Stil-l-halten. Familienbilder im jüdischen Bürgertum", Kat. Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Köln: DuMont 2004, S. 26.
Schenkung von Hermann und Mary Blaschko
Mit Wasserfarben lavierte karikaturhafte Bleistiftzeichnung von Fritz Wolff (1876-1940).

Das querformatige, kolorierte Blatt zeigt die Familie Blaschko: rechts schreitet, mit einer Petroleumlampe ausgerüstet, die Mutter Babette Blaschko, geb. Manheimer (1830-1907) voran, dahinter den Vater, Dr. Hermann Blaschko (1825-1899) in Gehrock und Zylinder. Er schiebt einen Kinderwagen mit den darin sitzenden drei Geschwistern: Margarete Blaschko (1855-1942), später verehel. Latte, Alfred Blaschko (1858-1922) und dem späteren Prof. Dr. Felix Blaschko (1863-1885).

Hermann Blaschko war zunächst Badearzt in Bad Freienwalde und praktizierte danach in Berlin. Sein Sohn Alfred ergriff ebenfalls den Arztberuf und war einer der Pioniere der Sozialhygiene.

Das Bild war ursprünglich von einem gereimten Text begleitet; vermutlich handelt es sich um eine Szene aus dem Leben von Alfred Blaschko.

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